Kultur


Picassohead - Ein Tipp aus der Muggelwelt

Manchmal kann man in den Zeitschriften der Muggel unterhaltsame Sachen entdecken. Ich habe viele Muggelfreunde, die anscheinend großen Spaß daran haben, alle möglichen Zeitschriften zu archivieren und die nichts dagegen haben, wenn ich darin herumstöbere.

Dabei stoße ich manchmal auf Links, die ich dann spaßeshalber überprüfe. Die meisten sind natürlich inzwischen tot, aber manchmal mache ich erstaunliche Entdeckungen, so z. B. neulich als mir eine alte Nummer der Jugendzeitschrift Stafette aus dem Jahr 2006 in die Hände fiel. Stafette ist eine sogenannte "pädagogisch wertvolle Zeitschrift für Kinder und Jugendliche", was dafür spricht, dass sie größtenteils langweilig ist ;-). Aber in dieser Nummer habe ich einen Link gefunden, den ich ganz witzig finde:

http://www.picassohead.com/

Klickt dort auf "Create" und ihr könnt euren eigenen Picassohead zusammenstellen. Pablo Picasso war ein berühmter Muggelmaler, der ganz komische Bilder gemalt gemalt hat. Kein Zauberer würde sich ein derartiges Bild aufhängen, aber die Muggel scheinen seine Gemälde zu mögen.

Mich hat die Seite fasziniert, weil sie mich ein bisschen an die früheren Dollmaker erinnert, die ja größtenteils ihre Dienste eingestellt haben. Aber Picassohead finde ich besser, weil mit einfachen Mitteln ungewöhnliche Effekte erzielt werden können. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich danach im Internet nach Bildern von Pablo Picasso gesucht und mit meinen Kunstwerken verglichen habe. Sooooo groß fand ich den Unterschied nicht ;-)…

Ich wünsche euch viel Spaß mit der Seite.

 


Rita Skeeter veröffentlicht neuen Enthüllungsroman

Die berüchtigte Skandalreporterin Rita Skeeter kann es nicht lassen. Ständig deckt sie vermeintlich Skandalöses im Leben berühmter Hexen und Zauberer auf. Und ihr scheint der Stoff nicht auszugehen!

Ihr neustes Buch ist soeben erschienen und trägt den Titel "Dumbledores Armee - Die dunklen Seiten des Ruhestands". Es soll sich hierbei um "eine schonungslose Bestandsaufnahme" handeln, "welche die Schwächen der ehemaligen Hogwarts-Schüler offenbart, die auch als Dumbledores Armee bekannt sind", wie man dem Klappentext entnehmen kann.

Bei aufmerksamer Lektüre ist das Buch jedoch kaum das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde. Was wird da nicht alles gemutmaßt!

Woher kommt Harry Potters Narbe auf seiner rechten Wange? Ist sie wirklich ein Überbleibsel seiner gefahrvollen Arbeit als Auror oder doch das Ergebnis einer häuslichen Auseinandersetzung mit seiner Frau Ginny?

Warum hat Ron Weasley seine Arbeit im Zaubereiministerium aufgegeben? War es wirklich sein Herzenswunsch, seinen Bruder George bei der Führung seines sehr erfolgreichen Geschäfts zu unterstützen oder war er es einfach leid, immer in Harry Potters Schatten zu stehen?

Habe sich Hannah Abbott und Neville Longbottom tatsächlich dem Trunk ergeben? Sind Luna Lovegoods Kinder wirklich so gestört, dass sie sich nicht in der Öffentlichkeit zeigen dürfen?

Schon diese kleine Auswahl zeigt, auf welchem Niveau sich das Buch bewegt. Es ist reißerisch geschrieben und bringt keineswegs neue Tatsachen, sondern tritt endlos Gerüchte breit, die die Autorin größtenteils selbst in die Welt gesetzt hat.

Jeder vernünftige Zauberer wird es im Regal stehen lassen und sich die 10 Galleonen sparen, für die dieses Machwerk bei Flourish & Blotts erworben werden kann.