Wissenschaft und Technik


Bisher wenig bekannte Tierspezies im Zoo zu bestaunen

Wer nicht das Glück hatte, die Quidditch-Weltmeisterschaft in Patagonien besuchen zu können, kann jetzt wenigstens einige der Mannschaftsmaskottchen im Magischen Zoo bestaunen.

Die größten Attraktionen sind zweifellos der Dukuwaqa aus Fidschi, ein Mensch-Hai-Gestaltwandler, und die Selma, eine gigantische Binnenseeschlange aus Norwegen.

Nach den katastrophalen Vorkommnissen bei der Eröffnungsfeier der Quidditch-WM, bei der Dukuwaqa und Selma übereinander herfielen, wurden jetzt die sorgfältigsten Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Die beiden magischen Geschöpfe werden streng vorneinander getrennt präsentiert.

Der Dukuwaqa kann in einem mit warmen Ozeanwasser durchfluteten Becken dabei beobachtet werden, wie er zwischen seinen beiden Gestalten wechselt, ein ebenso schauerlicher wie fantastischer Anblick.

Die Selma wurde in ein weit davon entferntes Bassin gesetzt, das mit eiskaltem Süßwasser gefüllt ist, wo sie vor den Augen der faszinierten Zuschauer tonnenweise Fische verschlingt und mit gieriger Miene die Menschen am Beckenrand mustert. Schließlich steht auch Menschenfleisch auf ihrer Speisekarte.

Der Betreiber des Magischen Zoos, Rolf Scamander, versicherte allerdings, dass die Selma nicht aus ihrem Becken entkommen kann.

Auch wies er darauf hin, dass sich die brasilianischen Curupiras in einem abgeschlossenen Gebäude aufhalten, das nur dann betreten kann, wenn alle mitgebrachten Tiere draußen bleiben. Diese sehr agilen rothaarigen Zwerge sind die Beschützer aller Tiere und fangen ein fürchterliches Theater an, wenn etwa ein Zauberer seinen Crup oder eine Hexe ihren Kniesel zurechtweist. In ihrer Heimat leben sie in den riesigen Urwäldern und lassen sich auch durch ihre nach hinten weisenden Füße nicht von ihrer Aufgabe abhalten.

Lasst euch diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen und besucht den Magischen Zoo, um diese und andere Mannschaftsmaskottchen in einer ihrem Lebensraum nachempfundenen Umgebung zu beobachten.

Ganz besonders empfiehlt sich der Besuch für Schulklassen!